Gemeinde Leipheim

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Alter Friedhof

Noch im Mittelalter war der Friedhof Leipheims auf der Ost- und Südseite der St. Veitskirche angesiedelt  – im Jahr 1543 wurde dieser zu klein und man musste auf das Gebiet außerhalb der Stadtmauer ausweichen.

Vor dem Günzburger Tor wurde man fündig – es sollte bis 1953 der einzige Leipheimer Friedhof bleiben. Planungen für einen neuen Friedhof gab es bereits in den Kriegsjahren – diese wurden aber kriegsbedingt fallen gelassen. Heute sind sämtliche Gräber, mit Ausnahme der anerkannten Kriegsgräber, aufgelassen.

Durch die Neugestaltung soll der Alte Friedhof zu einer Stätte der Begegnung und Ruhe in der In­nenstadt werden. In die Planungen einbezogen wurden dabei auch das Mahnmal für die Opfer der zwei Weltkriege, das 1965 auf dem Gelände errich­tet wurde und das Vertriebenen-Mahnmal sowie die Gräber von verdienten Persönlichkeiten, von ehemaligen Soldaten, Zwangsarbeitern, Displaced Persons und Kriegs gefangenen.

Die bis 2020 bestehende Mauer wurde 1916 erbaut und musste auf Grund ihrer Baufälligkeit erneuert werden.

Man entschied sich für eine unterschiedliche Gestaltung der vier Begrenzungsmauern:

Zur Günzburger Straße hin ermöglichen Glasfronten Einblicke auf das Gelände, während der Zaun auf der nördlichen Seite das Gelände zur Innenstadt hin öffnet. Nur die Ost- und Südseite wurde an die frühere Gestaltung angelehnt wiederhergestellt.