Gemeinde Leipheim

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Wasserturm

Der Hauserles- oder Götzenturm aus dem 14. bis 17. Jahrhundert steht an der südöstlichen Ecke der Stadtmauer. 26 Meter misst er in der Höhe, im Unterbau wurden Kalkbruchsteine zu 1,75 Meter dicken Wände aufgeschichtet.

Arbeiter befestigen am 1. August 1900 einen Dachständer auf dem Wasserturm - in Leipheim wird zu diesem Zeitpunkt eine neue Ära eingeläutet: Die der elektrischen Beleuchtung.
Arbeiter befestigen am 1. August 1900 einen Dachständer auf dem Wasserturm - in Leipheim wird zu diesem Zeitpunkt eine neue Ära eingeläutet: Die der elektrischen Beleuchtung.
Wasserturm 2016
Wasserturm 2016

In Wasserturm umbenannt wurde der Turm als Anfang des letzten Jahrhunderts die Haus- und Hofbrunnen aufgegeben und 1902 eine Wassergenossenschaft gegründet wurde. Das Ziel: Die am Donauabhang liegenden Quellen anzuzapfen, sie in die Stadt hochzupumpen und von dort über ein Rohrnetz in die Häuser zu leiten. Zwischen 1907 und 1908 wurde der Turm deshalb zu einem Wasserspeicher umgebaut. Auf den Wehrturm wurde ein Geschoss aufgesetzt, in dem sich bis 1964 ein Betontank für ca. 80 Kubikmeter Wasser befand. Ein Wasserwart kontrollierte dreimal am Tag den Wasserstand anhand eines außen angebrachten Pegelanzeigers.