Gemeinde Leipheim

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Amtliche Bekanntmachungen

Alle Amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Leipheim finden Sie auch an den städtischen Anschlagtafeln:

In Leipheim:

  • Rathaus. Marktstr. 5, Foyer EG
  • Von-Richthofen-Str., vor Haus-Nr. 8 (Volksbank)
  • Wallgrabenstr., zwischen Haus-Nr. 25 und 27 (ehemaliges Postgebäude)
  • Ulmer Str., Ecke Schloßhaldenring (Einfahrt Leipheimer Hof)
  • Riedheimer Str., Ecke Unterwörthweg (Nähe Sportplatz)

In Riedheim:

  • Am Anger, Bushäuschen

In Weißingen:

  • Ortsstr., am Feuerwehrhaus

Bürger-Information

Die Corona-Pandemie verhindert in diesem Jahr die Bürgerinfo-Veranstal­tungen - an dieser Stelle soll der Jahresrückblick zumindest teilweise ersetzt werden!

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Verwaltung

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde an die Rathaus-Tür das „Ge­schlossen”-Schild geklebt - aktuell am 8. November. Im Rathaus selbst herrscht - wie auch bei der ersten Schließung für den Publikumsverkehr, die vom 24. März bis 10. Mai dauerte - fast normaler Betrieb. Denn nach telefonischer Anmeldung kön­nen die Bürger nach wie vor ihre Anliegen vorbringen oder auch einen persönlichen Termin vereinbaren. Dennoch gibt es notgedrungen aber einige Änder­ungen: Es herrscht Maskenpflicht, Wände aus Plexi­glas schützen Bürger und Mitarbeiter vor einer Infektion, Büros können nicht mehr voll besetzt arbeiten.
Etwa 22.500 Euro wurden bis Ende November 2020 von der Verwaltung für Schutzmaßnahmen im Rat­haus und anderen städtischen Gebäu­den ausgegeben.
Aufgrund der Corona-Pandemie müs­sen nun auch die sonst im November üblichen Bürgerinfo-Veranstaltungen in Leipheim und Riedheim ausfallen. In normalen Jahren waren sie immer eine gute Gelegenheit, das Jahr aus Verwaltungs­sicht darzustellen, notwendige In­ves­ti­o­nen zu präsentieren und auch die Pläne für die Zukunft vorzustellen. In diesem Jahr ist nun alles anders und die Stadt­verwaltung nutzt deswegen die Stadt­zei­tung und das Internet, um den Bürgern einen kurzen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Dabei werden - wie auch bei der Bürgerinfo - nicht alle Zahlen und Aus­gaben aufgeführt, sondern ausgewählte Investitionen vorgestellt.

Da ohne öffentliche Veranstaltun­gen auch die Möglichkeit entfällt, direkt Fra­gen zu stellen, wurde die E-Mail-Adres­se buergerinfo(@)leipheim.de eingerichtet, an die Bürger ihre Fragen zur Arbeit der Stadtverwaltung stellen können.

 

Die Zeiten von Kreide und Schwamm sind in vielen Klassenzim-mern der Grund- und Mittelschule Leipheim vorbei - stattdessen wird an der digitalen Tafel gearbeitet.
Die Zeiten von Kreide und Schwamm sind in vielen Klassenzim-mern der Grund- und Mittelschule Leipheim vorbei - stattdessen wird an der digitalen Tafel gearbeitet.

Grund- und Mittelschule bereit für die Zukunft

Nicht erst im Jahr der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen plötzlich jedem bekannten „Homeschooling” wurde die Digitalisierung an der Leipheimer Grund- und Mittelschule zum dringlichen Thema.
Während der bereits zu Jahresbe-ginn beantragte Anschluss an das Glas­fasernetz aufgrund des Auftragsstaus bei der Telekom noch bis 2021 warten muss, konnten andere Anschaffungen in diesem Jahr getätigt werden.
So wurden neue digitale Monitor-Tafelanlagen für ca. 47.000 Euro gekauft sowie neue IPads inklusive Zubehör für 30.000 Euro.
Ebenfalls schlugen noch Kosten für die Ausstattung der Schule im Bereich Technik und EDV in Höhe von insgesamt ca. 80.000 Euro zu Buche. Hierbei handelte es sich um Leasingkosten für im Jahr 2019 gekaufte IPads, die Restkosten für schon zuvor beschaffte digitale Tafelanlagen sowie die Verkabelung und allgemeine EDV-Ausstattung. Für Teile dieser Anschaffungen werden jedoch noch Zu­schüsse erwartet.  
Für gutes Licht im Schulhaus sorgte der Umstieg auf LED-Be­leuchtung. 52.000 Euro musste die Stadt als Sach­aufwands­träger da­für bezahlen.
Für Fassaden­arbeiten und Maler­ar­beiten in den Klas­senräumen wurden ca. 35.000 Euro fällig, die Sanierung des Lichthofes am Haupt­eingang der Grund- und Mittelschule Leipheim Schule kostete 18.500 Euro.
Ebenfalls saniert wurden das Flachdach im Eingangsbereich und das Auladach für 8.000 Euro.

Unterhaltsmaßnahmen - Kurz & Kompakt:

  • Kindergärten: Das Jahr 2020 war ein turbulentes und schwieriges Jahr für viele Familien - aber auch die Mitarbeiter in den Kinder­tages­stätten. Schließungen, Notbetreuung und Wiedereröffnungen wechselten sich ab. Einsatz und Improvisationsfähigkeit wa­ren von allen gefordert. Für die Stadt­verwaltung hieß es dabei, neue Hygiene­bestimmungen zu beachten und Mitar­beiter und Kinder zu schützen. Aber auch das „Tagesgeschäft” musste weiter im Blickpunkt bleiben.
    Im Kinderhort musste zum Beispiel für 13.800 Euro die Dachterrasse saniert werden. In der Kindertagesstätte „Raupe Nimmersatt” wurden Malerarbeiten für 7.900 Euro durchgeführt und Möbel und EDV-Ausstattung für ca. 7.000 Euro angeschafft. Im Kindergarten „Spatzen­nest” mussten Kücheneinrichtungen für ca. 14.000 Euro gekauft werden. Hinzu kamen überall zusätzliche Unterhalts­maßnahmen. Für den Interims-Kindergar-ten in der Schwabenstraße wurden für Miete und Brandschutz insgesamt ca. 172.000 Euro ausgegeben.
  • Heimat- und Bauernkriegsmuseum Blaue Ente: Die Beleuchtungsanlage, bestehend aus Halogenstrahlern, im Heimat- und Bau­ern­kriegsmuseum Blaue Ente wurde vor ca. 20 Jahren installiert. Durch ihre starke Infrarotabstrahlung sind Halogenstrahler inzwischen jedoch konservatorisch be­denk­lich, da die Wärme sowohl die Ob­jekte schädigt als auch die Ausstellungs­räume kontinuierlich aufheizt.
    Seit 2019 wird deshalb mit finanzieller Unter­stützung durch die Landes­stelle für die nichtstaatliche Museen in Bayern die Be­leuchtung schrittweise ausgetauscht. Im Jahr 2020 wurden Leucht­mittel für 15.600 Euro (abzüglich För­derung in Höhe von 4.500 Euro) gekauft. Im Jahr 2021 wird der Austausch abgeschlossen.
    Außerdem wurde im Herbst 2020 der Brandschutz mit dem Einbau von Rauchmeldern verbessert - 6.100 Euro musste die Stadt hier investieren.
  • Güssenhalle: Seit Mai 1973 ist die Güssenhalle die Heimat von Sportbegeisterten und  jenen, die sich jedes Jahr auf die Fa-schingsveranstaltungen freuen. Auch wenn diese in 2020/21 ausfallen, erhielt die Halle einen Anstrich für 14.200 Euro. Ersetzt wurde außerdem ein Kleintraktor im Wert von 45.000 Euro, der bei der Pflege der Außenflächen und für den Winterdienst eingesetzt wird.
  • Grünanlagen & Spielplätze:117 Spielgeräte stehen auf den neun  städtischen Spielplätzen wie in der Radstraße in Riedheim oder Steingasse in Leipheim - außerdem in den Kindergärten und auf anderen Plätzen wie im Schloss­hof oder an der Güssenhalle. Sie alle müssen zur Sicherheit der Kinder jährlich umfassend und auch unter dem Jahr laufend geprüft und dann auch repariert oder ersetzt werden. 17.100 Euro hat die Stadt im Jahr 2020 für Ersatzbe­schaff­ungen und Ge­räteprüfungen ausgegeben.
    Auch der Un­terhalt der städtischen Grünanlagen ist aufwendig. 62.900 Euro wurden dafür aufgewandt. Hinzu kommen ca. 34.100 Euro für die Grün­an­lagenpflege auf der Südumfahrung, dem Regenüberlaufbecken und der Pump­station.
  • Verkehrsübungsplatz: In der Jugendverkehrsschule werden die Leipheimer Kinder durch polizeiliche Verkehrserzieher/innen und Lehrkräfte zu verkehrssicheren Radfahrern ausgebildet. In Leipheim befindet sich die Verkehrsschule auf dem Gelände der ehemaligen Fliegerhorst-Sporthalle. Im Jahr 2020 wurden von der Stadt Leipheim ca. 12.000 Euro für die Ausbesserung der Bodenplatte und die Anbringung der notwendigen Markierungen aufgewandt.

 

Freiwillige Feuerwehren neu ausgerüstet

Die Sicherheit der Einwohner war der Stadt Leipheim in diesem Jahr einiges wert: So wurde vor allem in die Feuerwehr Leipheim investiert: Rund 937.000 Euro wurden hier ausgegeben.
Die größten Posten waren die Anschaffung einer neuen Dreh­leiter (ca. 800.000 Euro), eine Schlauchpflegeanlage (62.600 Euro) und Sanierungs­maßnahmen im Gerätehaus (ca. 29.000 Euro). Auf der Einnahmen­seite standen Zuschüsse in Höhe von ca. 357.300 Euro.
Auch bei der Feuerwehr Riedheim - Weißingen musste aufgrund des in 2018 erstellten Feuerwehrbedarfsplanes aufgerüstet werden. Insgesamt ca. 58.000 Eu­ro wurden unter anderem für die Geräte­haussanierung und Ausstattung ausgegeben. Darin enthalten 39.000 Euro für einen neuen Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr Riedheim-Weißingen: ein Mercedes Sprin­ter mit Allradfahrgestell.
Das Fahrzeug ist vorrangig für den Transport von Personal an Ein­satzstellen ge­dacht. Als Zusatz­beladung sind auf dem Fahrzeug zwei Atemschutz­geräte, ein Ers­te-Hilfe-Rucksack sowie Geräte zur technischen Hilfe­leistung an Bord.
Für die Anschaffung er­hielt die Stadt einen Förder­zuschuß in Höhe von 12.500 Euro.

Der neue Mannschaftswagen der Riedheimer Feuer­wehr sorgt für sicheren Transport der Helfer.
Der neue Mannschaftswagen der Riedheimer Feuer­wehr sorgt für sicheren Transport der Helfer.
Der ganze Stolz der Feuerwehr Leipheim ist die neue Drehleiter, die auch bereits im Einsatz war.
Der ganze Stolz der Feuerwehr Leipheim ist die neue Drehleiter, die auch bereits im Einsatz war.