Gemeinde Leipheim

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Aus dem Stadtrat

Sechs Aufträge galt es in der Sitz­ung am 19. September des Leip­heimer Stadtrates zu vergeben. In Zeiten knapper Kassen schauten diese da­bei ganz besonders genau hin. Schließ­lich wurden aber alle Projekte in Auftrag gegeben.
Im Heimat- und Bauernkriegsmuseum ist die Beleuchtung in die Jahre gekommen, so dass die vorhandenen Halogen­strahler in einem Zeitraum von drei Jahren durch Leuchtmittel mit LED-Technik ersetzt werden sollen. Dies ist auch nötig, um die konservatorischen Richtlinien einzuhalten. Werden diese eingehalten, so gibt es Förder­mit­tel von der „Landesstelle für nichtstaatliche Museen“. Für 2019 bewilligte der Stadt­rat den Austausch von Leucht­mit­teln für 11.024,76€. Davon werden 3.308€ gefördert. Insgesamt wird der Aus­tausch rund 41.000€ kosten. Die Ge­samt­förderung liegt bei 12.300€.
Wieviel Ausstattung muss sein? Diese Frage stellten sich die Stadträte, als es um die An­schaffung von 14 PC´s und 21 Laptops inklusive Software für die Außenstellen der Stadt Leip­heim ging. Exemplarisch hatte Bürger­meister Chris­tian Konrad den Leiter des städtischen Wasserwerks Konrad Riedl und die Leiterin der Kindertages­stätte „Rau­pe Nimmersatt“ Cordula Schwuch­ow ein­geladen. Beide erklärten, wie wichtig die EDV-Ausstattung für die tägliche Arbeit ist. So sei beispielsweise der Kin­dergarten in der Dokumentations­pflicht, die durch Berichte und Bild­er erfolgt - und zwar von jeder einzelnen Mitarbeiterin. So sei es auch nicht möglich, dass sich ein Team von 25 Beschäf­tig­ten ein Gerät teilt. Pro Gruppe sei ein Laptop erforderlich. Kon­rad Riedl erläuterte, dass er unter anderem auf Daten zum Kanalnetz, die auf dem Rat­haus­server gespeichert sind, zugreifen muss. Darüberhinaus werden Meßda­ten und Berichte ständig eingepflegt, aktualisiert und gemeldet.
Der Stadtrat stimmte schließlich der Anschaffung der EDV-Ausstattung in Höhe von 51.472,26 Euro über die Living Data GmbH zu.
Auch die Grund- und Mittelschule benötigt im Zuge der Digitalisierung an Schulen neue technische Aus­stat­tung. So sollen für die Klassenzimmer in der Her­mann-Köhl-Schule sechs Mo­ni­tor-Tafel­anlagen angeschafft werden. Die Notwendigkeit erklärte Konrektor Stef­an Sendler den Räten, die sich schließlich dafür entschieden, die sechs Tafeln für 957,19 € monatlich bei einer Lauf­zeit von 60 Monaten zu leasen. Zudem ist es nötig die Grund- und Mittelschule an das Glasfasernetz anzuschließen. Hier erhielt die T-Systems International GmbH den Zuschlag. Für die Anbindung der Grundschule in der Hermann-Köhl-Straße fallen Kosten in Höhe von 33.664,78€ und für die Mittelschule in Höhe von 50.752,74€ an. Diese Kosten werden jedoch zu 80 Prozent gefördert, so dass schließlich noch ein Eigenanteil von rund 17.000€ bei der Stadt Leip­heim bleibt. Und noch ein Schul-Projekt stand auf der Tagesordnung. Im Innen­hof der Hermann-Köhl-Schule soll auf Wunsch der Rektorin eine befestigte Pau­senhoffläche entstehen. Den Auf­trag hierfür in Höhe von 11.151,25€ erhielt die Riedel GbR aus Leipheim.