Gemeinde Leipheim

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Notbetreuung ausgeweitet

Maskenpflicht: Bürgermeister Chrisitan Konrad mit der selbstgenähten Variante, die ein Großteil des Gesichtes verdeckt. Um den Kindergartenkindern es leichter zu machen, gibt es in den Leipheimer Betreuungseinrichtungen
Maskenpflicht: Bürgermeister Chrisitan Konrad mit der selbstgenähten Variante, die ein Großteil des Gesichtes verdeckt. Um den Kindergartenkindern es leichter zu machen, gibt es in den Leipheimer Betreuungseinrichtungen "Gesichtsschilder", die wesentlich transparenter sind, wie man bei Kindertagesstättenleiterin Cordula Schwuchow sieht.

Die Corona-Pandemie hat uns und das öffentliche Leben immer noch fest im Griff. Seit dem 27. April gibt es beim Einkaufen oder der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht.
Mit der Maskenpflicht einher, gehen aber auch gewisse Lockerungen. So ist beispielsweise ab dem 27. April auch die Notbetreuung für Kinder ausgeweitet worden.

Kinderbetreuung
Die Leipheimer Betreu­ungsein­rich­tungen haben sich für die Auf­nahme von mehr Kindern gerüstet. So wurden Hygienekonzepte erstellt. Anstelle von Masken tragen die Kin­dergärtnerinnen „Geschichts­schil­der“, die wesentlich transparenter sind. Gestiftet wurden diese von der Leip­heimer Firma H+G Kunststoff­technik.
Pro Kindergartengruppe dürfen maximal fünf Kinder betreut werden. Eine Betreuungsperson pro Gruppe ist dafür vorgesehen. In den zehn Gruppen der Kindertagesstätte „Raupe Nimmersatt“ können maximal insgesamt 50 Kinder betreut werden. Der Kindergarten „Spatzennest“ öffnet drei von vier Gruppen für die No­be­treuung und im Kindergarten „Stor­chennest“ in Riedheim und im Kinder­hort an der Schule sind es jeweils maximal fünf Kinder, die die Ein­richtung besuchen dürfen. Wer berechtigt ist, die Notbetreuung in Anspruch zu nehmen, finden Interessierte unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/.

Wer die Notbetreuung nutzen möchte, sollte sich direkt an seine Kinderbetreuungseinrichtung wenden. Die Kontaktdaten findne Sie hier.

Da momentan schwer abgeschätzt werden kann, wie lange die Not­betreuung stattfinden wird und wieviele Betreuungsplätze tatsächlich benötigt werden, wird die Stadt Leipheim jeweils wochenweise entscheiden, wie es weitergeht. „Wenn wir mehr Bedarf haben, als Plätze zur Verfügung stehen, behalten wir uns vor, im Einzelfall zu entscheiden“, erklärt Bürgermeister Christian Kon­rad. Zudem gilt nach derzeitiger Vorgabe der Landesregierung Bayern: Wer die Notbetreuung in Anspruch nimmt, muss den vollen Elternbeitrag zahlen, auch wenn die tatsächliche Betreu­ungszeit geringer ist, als die gebuchte.
Derzeit hat die Stadt Leipheim die Kindergartengebühren ausgesetzt und wird diese erst später abrechnen. Das Land Bayern hat darüberhinaus angekündigt, den Kommunen für April, Mai und Juni einen Pauschal­betrag zu zahlen. „Wir müssen zu­nächst abwarten, bis die genauen Vorgaben da sind“, erklärt Bürgermeister Christian Konrad. Vorher könne man keine konkreten Aussagen machen.
Das Personal in den städtischen Betreuungseinrichtungen, das derzeit keine Kinder betreut, ist jedoch keineswegs tatenlos. So wird nämlich fleißig genäht. Mit bunten Stoffen, Gummi­bändern, Schere und Näh­maschinen bewaffnet, fertigen die Mitarbeiter für sich und die gesamte Stadtverwaltung tolle, bunte Mund-Nasen-Bedeckungen.

Stadtverwaltung
Ab wann das Leipheimer Rathaus wieder für den Publikumsverkehr geöffnet wird, steht noch nicht fest, aber schon jetzt ist klar, wenn dann geht es nur mit entsprechender Schutzausrüstung. Aktuelle Informationen über die geltenden Vorgaben finden Sie auf der städtischen Internetseite unter www.leipheim.de.