Gemeinde Leipheim

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Momentaufnahmen in S/W

Blick von der heutigen Von-Richthofen-Straße auf den Wasserturm. Ab 1907 wurde der Turm zu einem Wasserspeicher umgebaut, bis 1964 befand sich dort ein Betontank für ca. 64 Kubikmeter Wasser. Fotos: Archiv Egger, Blaue Ente
Blick von der heutigen Von-Richthofen-Straße auf den Wasserturm. Ab 1907 wurde der Turm zu einem Wasserspeicher umgebaut, bis 1964 befand sich dort ein Betontank für ca. 64 Kubikmeter Wasser. Fotos: Archiv Egger, Blaue Ente
Nicht nur die Umzüge und Spiele hielt Leopold Egger am Kinderfest auf Film fest - auch diese Damen, die sich zwischendurch am Karussell ausruhen, posierten im Jahr 1960 für seine Kamera.
Nicht nur die Umzüge und Spiele hielt Leopold Egger am Kinderfest auf Film fest - auch diese Damen, die sich zwischendurch am Karussell ausruhen, posierten im Jahr 1960 für seine Kamera.

Seit März war das Heimat- und Bauernkriegsmuseum Blaue Ente geschlossen – zum August öffnet das Museum wieder seine Tore und ermöglicht den Leipheimern einen Blick zurück in die Geschichte der Stadt.

Da alle geplanten Sonderausstellungen auf Grund der Schließung nicht erstellt werden konnte, haben Susanne Anwander und Ni­cole Schneider von der Stadt Leipheim  kurzfristig eine besondere Fotoausstell­ung erstellt.

Es sind nicht irgendwelche Fotos, die man dabei den Besuchern präsentieren wird. Alle Bilder stammen aus dem Nachlass des Leipheimer Fotografen Leopold Egger. Er war während des Zweiten Weltkriegs als Soldat in der Bildstelle des Fliegerhorstes stationiert. Nach dem Krieg blieb er in Leipheim und dokumentierte in den folgenden Jahrzehnten die Stadt und ihre Men­schen. Fast dokumentarisch widmete er sich in seinen Streifzügen durch die Stadt den einzelnen Straßen und historischen Gebäuden und vergaß auch nie das große Ganze, zu sehen in seinen Panoramaaufnahmen oder Luftbildern vom Turm der St. Veitskirche.
Besonders beliebt bei den Leip­heimer Bürgern waren aber seine Auf­nahmen von Menschen – ob zur Hoch­zeit, Konfirmation oder bei Familien­festen, Leopold Egger schuf die passenden fotografischen Erinnerungen. Und alle Leipheimer erinnern sich auch an die Tage nach dem Kinderfest, wenn in der Auslage von Foto Egger die Bilder von den Festtagen ausgestellt wurden und jeder seine Lieblingsfotos nachbestellen konnte. Nicht nur beim Kinder­fest, auch bei Faschingsfeiern, Schüt­zen­festen oder Brückeneröffnungen war der Fotograf anwesend und schuf neben offiziellem Bildmaterial auch wunderbar private Schnappschüsse.
Über 12.000 Fotos aus dem beruflichen Leben von Leopold Egger lagern heute im städtischen Archiv. Vor einigen Jahren hat Karl Hofmann in sechs Monaten Arbeit die Fotos aus dem Nachlass digitalisiert. Etwa 90 Bilder werden nun in der Fotoausstellung „Momentaufnahmen in Schwarz-Weiß. Leopold Egger fotografiert Leipheim“ gezeigt. Der Großteil der ausgestellten Aufnahmen ist aus den 50er-Jahren, einer der wohl produktivsten Phasen im beruflichen Leben von Leopold Egger.
Auf die Besucher warten Einblicke in das städtische Gesellschaftsleben, rare Aufnahmen aus Leipheimer Straßen und ein Rückblick auf die ersten Kin­der­feste nach dem Zweiten Weltkrieg.

Öffnungszeiten ab 2. August: jeden Sonntag, 14-17 Uhr.


Bitte beachten Sie folgende Hygieneregeln:

  • Bitte halten Sie Abstand.
  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bitte folgen Sie der Besucherführung.
  • Betreten Sie das Museum nicht, wenn Sie sich krank fühlen.
  • Die Gaststube ist geschlossen. Bier- und Mostproben sind nicht möglich.
  • Die Besuchertoiletten sind derzeit geschlossen. Besucher des Museums können die Toiletten im Untergeschoss des Zehntstadels benutzen.