Gemeinde Leipheim

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Aktuelles

Für freie Sicht sorgen!

Es ist leider immer wieder festzustellen, dass Zweige von Hecken, Sträuchern und Bäumen entlang der Straßen und Wege in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen und den Verkehr behindern - eine echte Gefahrenquelle!
Kreuzungen und Einmündungen sind schlecht einsehbar, Fuß- und Radwege werden durch unkontrolliert wucherndes Grün immer schmaler und dadurch zur Gefährdung vor allem von Kindern und älteren Menschen. Straßenlampen und Verkehrszeichen sind oft durch privates Grün zugewachsen. Dieser „Wildwuchs“ beeinträchtigt sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Orientierung aller Verkehrsteilnehmer.
Eigentümer bzw. Mieter von Grundstücken, haben ihre Hecken, Bäume und Sträucher an der Grenze zu öffentlichen Verkehrsflächen so anzupflanzen und zu pflegen, dass die Sich­erheit des Verkehrs nicht beeinträchtigt wird.
Als Grundstückseigentümer sind Sie verkehrssicherungspflichtig. Sie haften für Unfälle und Schäden, die durch Überwuchs ihrer Begrünung entstehen.


Daher sollten Sie im Interesse der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer folgende Hinweise beachten:

  • Hecken, Sträucher etc. entlang von Straßen, Gehwegen und Fahrradwegen sind so zurückzuschneiden, dass die gesamte Breite dieser Straßen und Wege von allen Verkehrsteilnehmern genutzt werden kann. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihre Pflanzen, nicht in die Gehwege und Straßen hineinragen.
  • Über den Fahrbahnen ist ein Bereich von 4,50 Meter Höhe und über den Geh- und Radwegen von 2,50 Meter Höhe freizuhalten (Lichtraumprofil), damit Fahrzeuge beziehungsweise Fußgänger und Fahrradfahrer die öffentlichen Straßen entsprechend ihrer Bestimmung nutzen können.
  • Im Bereich von Straßenbe­leuch­tungen, muss der Rückschnitt so weit erfolgen, dass die Leuchten in ihrer Funktion nicht eingeschränkt werden und keine Schäden an den Beleuch­tungskörpern (zum Beispiel bei Sturm) entstehen können.
  • Sorgen Sie dafür, dass Verkehrs­zeichen einschließlich Straßennam­ens­schilder problemlos frühzeitig erkannt werden können.
  • Eigentümer von Eckgrundstücken haben ihre Bepflanzungen an Straß­enkreuzungen und Einmündungen so zurückzuschneiden, dass in einem Bereich ab 0,80 Meter Höhe die Sicht nicht versperrt wird und somit ein Sichtdreieck (= das Sichtfeld, das dem Verkehrsteilnehmer zur Verfügung steht, wenn er von einer untergeordneten in eine übergeordnete Straße einbiegen möchte) für Autofahrer vorhanden ist.
  • Auch abgestorbene Äste in den Bäumen müssen entfernt werden, damit niemand durch herunterfallendes Astwerk verletzt werden kann.

Nach dem Bayerischen Natur­schutzgesetz (BayNatSchG Art.16, Abs.1², Nr.3) sind derartige Maß­nahmen, die im öffentlichen Interesse nicht auf andere Weise oder zu anderer Zeit durchgeführt werden können, auch während der Vogelschutzzeit (1. März bis 30. September) zulässig, soweit sie der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen.


Für Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung danken wir Ihnen!
Ihre Stadtverwaltung