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Wo geht´s auf die A8?

Die Stadt Leipheim möchte die Autobahnanschlussstelle und die Staaatstraße 2509 entsprechend verlegen. Neue Trassenführung siehe rote Markierung in der Karte.  Plan: Planungsbüro Bauen und Umwelt
Die Stadt Leipheim möchte die Autobahnanschlussstelle und die Staaatstraße 2509 entsprechend verlegen. Neue Trassenführung siehe rote Markierung in der Karte. Plan: Planungsbüro Bauen und Umwelt

Ob sich der lange Atem der Stadt Leipheim wirklich auszahlt, kann noch niemand sagen, aber nun wird noch einmal tief Luft geholt, um die Verlegung der Anschlussstelle Leip­heim an der A8 zu realisieren.


Bereits vor Jahrzehnten hatte es schon Bemühungen gegeben, die Anschluss­stelle zu verlegen. Auch Bürgermeister Christian Konrad startete schon mehrere Versuche. Bislang jedoch ohne Erfolg. Doch jetzt tut sich eine neue Mög­lich­keit auf. Bei Gesprächen mit den zu­ständigen Stellen, zeichnete sich ab, dass diese einer Verlegung des Auto­bahn­anschlusses und deren Förderung positiv gegenüberstehen. Hierfür ist jedoch ein Grundsatzbeschluss des Stadtrates notwendig. So beauftragten die Mitglieder des Leipheimer Stadtrates in ihrer Sitzung im Oktober mehrheitlich die Ver­wal­tung, einen Antrag zur Verlegung der Anschlussstelle beim Bun­des­verkehrsministerium zu stellen.


Der Antrag stützt sich auf eine von der Stadt Leipheim beauftragten Machbarkeitsstudie. Diese war in Auf­trag gegeben worden, da sich das Ver­kehrsaufkommen unter anderem in Leip­heim durch die positive Ent­wick­lung des Interkommunalen Gewerbe­gebietes starkt erhöht hat, und noch weitere Steigerungen absehbar sind. Durch die Verlegung der Anschluss­stelle soll zum einen die Ortsdurch­fahrt von Leip­heim entlastet, zum anderen die Er­reich­barkeit des Areal Pro verbessert werden. Im Zuge der Machbarkeits­stu­die wurden verschiedene Varianten untersucht. Die beste Wir­kung erzielt die Verlegung der An­schlussstelle südlich der Rastanlage Leip­heim und die Anbindung der Staats­straße 2509 (ehemalige B10 Richtung Ulm) an die neue Anschluss­stelle (siehe Plan).


Die Kosten der Maßnahme werden auf 16,5 Millionen Euro zuzüglich Plan­ungskosten geschätzt. Nach Abzug von Fördermitteln, würde ein Finanzier­ungs­teil von fünf bis 6 Millionen verbleiben. An diesem Anteil sollen sich  Dritte, wie beispielsweise der Zweck­verband Interkommunales Gewerbe­ge­biet beteiligen. Zunächst heißt es jetzt aber erstmal für die Stadt Leipheim ab­warten wie die Entscheidung des Bun­desministeriums ausfällt.


Zudem beschloss der Stadtrat in der Sitzung ein Förder­pro­gramm zur Re­duzierung des Schadens­potentials bei Hochwasser im festgesetzten Über­schwem­mungsgebiet „Do­nau“. So soll für Eigentümer die noch mit Heizöl heizen, mit 500 Euro pro Anlage ein Anreiz geschaffen werden, auf alternative Energieträger umzusteigen.