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Blaue Ente strahlt im neuen Glanz

Die Fenster der Blauen Ente konnten nur mit Hilfe eines Gerüsts ausgetauscht werden - die Stadt nutzte das Gerüst, um auch dringend notwendige Malerarbeiten zu machen.
Die Fenster der Blauen Ente konnten nur mit Hilfe eines Gerüsts ausgetauscht werden - die Stadt nutzte das Gerüst, um auch dringend notwendige Malerarbeiten zu machen.

Neue Fenster und Beleuchtung sorgen für helle, trockene und gut klimatisierte Räume.
Im Jahr 2021 feiert die Blaue Ente ihr 16-jähriges Bestehen. Renoviert wurde sie aber bereits ab Mitte der 1990er Jahre vom Historischen Arbeitskreis. Nach so vielen Jahren mussten nun eini­­ge Be­standteile des Hauses erneuert und modernisiert werden. Beleuchtet wurde die Ausstellung seit der Eröff­nung nämlich mit (damals modernen)?Halogen­strahlern. Durch ihre starke In­fra­­­rot­­­strahlung gelten diese heute je­doch als konservatorisch bedenklich, da die Wärme sowohl die Objekte schädigt als auch Räume und Strah­ler kontinuierlich aufheizt. Auch der Strom­ver­brauch ist erheblich. Die neue LED-Tech­nik verursacht all diese Probleme nicht. Optimiertes Ausleuchten durch höhere Leuchtkraft und eine weißere Lichtfarbe spart zudem im Gegen­satz zu vorher einige Strahler ein. Seit 2019 konnte dank einer Förderung durch die „Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern” die Beleuchtung in den Ausstellungsräumen schrittweise er­neuert werden. Dank einer zusätzli­chen För­derung aus dem Soforthilfe­pro­gramm „Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen” des Deutschen Verbands für Archäologie (DVA) konnte die Modernisierung nun abgeschlossen werden. Nicht nur die Beleuchtung auch die Fenster in der Blauen Ente waren dringend verbesserungswürdig. Im Haus befanden sich auch nach der Umwand­lung in ein Museum zum Teil alte Ein­scheiben­fenster mit Fensterkreuzen und originalen Holzrahmen. Bedingt durch die fortschreitende Alterung und den immer heftiger werdenden Wetterereig­nissen mit Starkregen und Stürmen hatten aber vor allem die Westfenster erheblichen Schaden genommen. Bei fast jedem Regenguss drang Wasser ein, be­schä­digte die hölzernen Fenster­bretter und lief die Wände hinunter. Die Er­haltung der Ausstellungsräume und -objekte konnte so nicht garantiert werden. Nach mehreren Ortsterminen mit dem Denkmal­amt erhielt die Stadt die Erlaubnis, die Fenster auf der Westseite auszutauschen. Dies war bereits 2020 im Haushalt eingeplant, musste aber durch die Einsparmaßnahmen auf Grund der Corona-Pandemie gestrichen werden. Durch die Förderung aus dem Sofort­hilfe­programm des DVA konnte diese Maßnahme nun im Jahr 2021 doch durchgeführt werden. Die Blaue Ente ist nun bereit für die Zukunft.

Die
Die "Meister des guten Lichts" Manfred Czekalla und Wolfgang Mayer freuen sich über die neuen Möglichkeiten dank LED.